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Krankenversicherungsvergleich
Sicherheit und private Vorsorge
Auch beim Thema Versicherungen und Sicherheit gilt: Vorbeugen ist besser. Zum einen weil der Versicherer im Schadensfall eh prüft, ob sich die Verursacher bestimmen lassen und inwieweit Verursacher haftbar gemacht werden können. Aber zum anderen und weit wichtiger: weil auch die sorgfältig ausgewählte Versicherung noch besser ist, solange man sie nicht braucht.

Nachfolgend darum einige Tipps für die Prävention Zuhause und die Sicherheit von Kindern. Kommt Ihnen viel davon vertraut vor? Sehr gut! Und bedenken Sie die Tipps besonders auch in der Urlaubszeit. Denn die neue Umgebung (Ferienwohnung, Hotel) fordert den Entdeckerdrang von Kindern stark heraus.
 
  • Verwenden Sie Kindersicherungen für die Steckdose. Die einfachsten und wirksamen Schutzvorrichtungen sind einfache kleine Plastedeckel, die die Kontakte abdecken.
  • Den Umgang mit Scheren sollten Sie mit Ihrem Kind dem Alter und seiner Geschicklichkeit entsprechend einüben. Kinderscheren sind vorn abgerundet - sie sind nicht nur die sichere Wahl, sondern es ist auch sinnvoll, dass das Kind seine eigene Schere hat, auf die es aufpasst.
  • Achten Sie beim Kauf von Spielzeug und Kindermöbeln auf das "CE"-Zeichen. Artikel mit diesem Zertifikat entsprechen einem hohen Sicherheitsstandard.
  • Räumen Sie elektrische Geräte weg, sobald sie nicht mehr in Gebrauch sind.
  • Kleine Kinder sollten sich nicht im Bad einschließen können.
  • Der Aufbewahrungsort für Reinigungsmittel sollte abschließbar sein. Denn Putzmittel sind aggressiv für die Haut. Zusätzlichen Schutz bieten Flaschen mit Kindersicherung, doch darauf allein sollte man sich nicht verlassen.
Abgesehen davon gibt es auch Entwicklungsfaktoren beim Kind, die sich nicht oder nur minimal beeinflussen lassen. Dazu gehört die Sehkraft. Über ein Drittel der Kinder unter 6 Jahren hat ein zumindest leicht eingeschränktes Sehvermögen. Die Folge: Schon in den ersten Lebensjahren benötigt ein Teil von ihnen eine Brille. Nur wenige junge Brillenträger kommen später ohne Sehhilfe aus. Da stellt sich die Frage: Was kann man versichern und was leistet die Versicherung? Eine Brillenzusatzversicherung ist eine private zusätzliche Versicherung und sie übernimmt
  • einen Anteil der Anschaffungskosten (oft 80 Prozent) oder
  • diesen Prozentsatz nur dann, wenn sich die Sehstärke um mindestens 0,5 Dioptrien verschlechtert hat, oder
  • sehstärkenunabhängig eine Zuzahlung bis zu einem bestimmten Höchstbetrag
Einzelheiten variieren von Versicherer zu Versicherer. Mehr über die Brillenzusatzversicherung und warum Sie auch Ihren Optiker danach fragen können, Ihre Sehhilfe zu versichern. Er behält so seine Kunden und Sie kommen in den Genuss eines garantierten Update-Services.

Wann zahlt die GKV zur Brille? Hoffnung auf Zuzahlung seitens der gesetzlichen Kasse besteht nur, solange der Versicherte noch nicht das 18. Lebensjahr erreicht hat oder unter starker Sehbehinderung leidet. Und auch unter diesen Umständen ist es nicht sicher, dass zugezahlt wird.